Dreischeibenhaus, Düsseldorf
HPP Architekten, Düsseldorf
Das DBZ Werkgespräch Dreischeibenhaus geht in die zweite Runde. Das Hochhaus ist soeben als weltbestes saniertes Gebäude auf dem MPIM in Cannes ausgezeichnet worden. Wir freuen uns Ihnen das Dreischeibenhaus in einem DBZ Werkgespräch vorzustellen. Erfahren Sie an diesem Abend mehr über den Bauprozess. HPP Architekten, Dorma Hüppe, Deutsche FOAMGLAS und TROX berichten über ihre Zusammenarbeit.
Programm:
18.00 | Begrüßung durch die DBZ Redaktion |
18.15 | Vortrag Claudia Roggenkämper, HPP Architekten, Düsseldorf |
19.15 | Vortrag Deutsche FOAMGLAS |
19.30 | Vortrag TROX |
19.45 | Vortrag DORMA HÜPPE |
20.00 | Gespräch mit dem Architekturbüro HPP, Deutsche FOAMGLAS GmbH, TROX und DORMA HÜPPE |
20.30 | Ausklang bei Wein und Häppchen |
Die Sanierung des Dreischeibenhauses in Düsseldorf ist nun abgeschlossen. Das 1960 fertig gestellte Hochhaus war schon damals von Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg mit den Mitarbeitern Fritz Eller, Robert Walter und Erich Moser geplant worden. Nun haben, abermals, HPP Architekten aus Düsseldorf das Gebäude an die heutigen Anforderungen an Brandschutz und Gebäudetechnik angepasst. Innerhalb von zwei Jahren haben sie trotz komplizierter Baustellenlogistik und Überraschungsmomenten, wie Claudia Roggenkämper im Interview mit der DBZ Deutsche BauZeitschrift berichtet (DBZ 1|2015), das denkmalgeschützte Gebäude modernisiert. Die Curtain-Wall-Fassade wurde energetisch saniert, indem in den Bürobereichen geschossweise eine zusätzliche Primärfassade von Innen eingesetzt wurde. Die äußere tragende Fassadenkonstruktion inklusive des Brüstungselements blieb unangetastet, so dass das bekannte Bild mit geöffneten bzw. geschlossenen Sonnenschutzlamellen weiterhin besteht. Ebenso konnte das Foyer in seinem Originalzustand erhalten bleiben. Um eine flexible Nutzung der Geschosse zu ermöglichen, sind in jeder Etage zwei Mieteinheiten realisiert worden.
Termine
14.04.2016, 18.00 Uhr, Dreischeibenhaus 1, 40211 Düsseldorf
Die Veranstaltungen sind bei den Architektenkammern der jeweiligen Bundesländer als Fortbildung angefragt
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