Schulbau, Dortmund

Das Dortmunder Max-Planck-Gymnasium wurde als erster von insgesamt vier modularen Schulneubauten und -erweiterungen der Stadt realisiert, wodurch dringend benötigte räumliche Kapazitäten im kommunalen Schulwesen geschaffen wurden. Der Neubau konnte in einer Bauzeit von 40 Wochen realisiert werden und umfasst eine Nutzfläche von 4 390 m², verteilt auf vier Geschosse und 106 Raummodule. Die bebaute Fläche wurde dabei ­so klein wie möglich gehalten und umfasst nur 1  130 m2, ­wodurch ein Großteil der Schulhoffläche, die sich zwischen Alt- und Neubau aufspannt, erhalten bleiben konnte. Der Neubau öffnet sich mit seinem zurückspringenden, markant rot gefärbten Eingangsbereich sowohl zum Schulhof als auch zum Be­standsgebäude, wobei ein überdachter Weg eine witterungsgeschützte Verbindung zwischen den beiden Bauteilen sicherstellt. Die Fassade des Neubaus besteht aus einer vertikalen Holzlattung und wird mit begrünten Fassadenanteilen aufgelockert.

Das hell gehaltene Forum mit Kiosk-Café verbindet als Eingangsbereich das Atrium mit der Haupttreppe und bietet großzügige Flächen zum ­Lernen, Entspannen und zur Kommunikation. Im Erdgeschoss befinden sich zudem die Mediathek, Räume für die Streitschlichtung und die Schülerfirma sowie Beratungsbüros. Im 2. OG sind zwei Cluster angeordnet, die verschiedene Klassenräume und Lernnischen umfassen und flexible Lernformen ermöglichen. Hier können die Schülerinnen und Schüler allein, in Gruppen oder jahrgangsübergreifend im „Peer-Learning“ arbeiten. Differenzierungs­räume und Team-Stationen fördern den intensiven Austausch zwischen der Lehrenden und der Schülerschaft. Im 3. OG befinden sich die Fachräume für Kunst, Musik und Technik mit angegliederten Ausstellungs- und Lager­flächen. Einbauten aus Glas und Holz verbinden die Räume miteinander, stellen Sichtbeziehungen her und gewährleisten einen ausreichenden Lichtfluss. Die Dachterrasse steht zum Gärtnern, für Zeichenkurse oder das Proben im Freien zur Verfügung.

Projektdaten

Architekt: futur.drei Planer GmbH, Köln,

www. futur3planer.de

Fertigstellung: 2023

Hersteller: ALHO Systembau GmbH, www.alho.com

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