Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium München
Im Münchner Stadtteil Bogenhausen ist mit dem Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums ein Schulbau entstanden, der Architektur mit zeitgemäßer Pädagogik vereint. Die Form seiner vier organisch gerundeten Baukörper geht auf einen klimatisch bedingten Aspekt zurück: den Erhalt einer für die Innenstadt wichtigen Kaltluftschneise sowie auf die Einbindung eines angrenzenden Parks.
Beim Bau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium waren der Stadt und dem Planungsbüro die Verwendung regionaler Materialien wichtig
Foto: Svenja Bockhop
Für die 1 350 Schülerinnen und Schüler und 200 Lehrkräfte war das ehemalige Gebäude des 1970 gegründeten Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums im Arabellapark – ein nüchterner Sichtbetonbau – zu klein geworden. Deshalb entschied sich die Stadt München als Teil ihrer Bildungsbauoffensive für einen Neubau der sechszügigen Schule im Bogenhausener Klimapark. Von Osten kommend hat die Parklandschaft die Funktion einer Kaltluftschneise in Richtung Westen. Diese Lage mit ihren besonderen klimatischen und ökologischen Anforderungen spielte für die Planung des kleeblattförmigen Schulneubaus durch das Berliner Architekturbüro Hascher Jehle eine entscheidende Rolle.
Die vertikalen Streben in der äußeren Fassadengestaltung vor den Balkonen bestehen aus Lärchenholz, die eigentliche thermische Haut ist mit einer Stülpschalung aus Fichtenholz verkleidet
Foto: Svenja Bockhop
Entwurfsvarianten und Bürgerbefragung
Im Entstehungsprozess organisierte das Baureferat der Stadt fünf runde Tische, um die Vertreterinnen und Vertreter des Stadtbezirks bei Planung und Bau kontinuierlich miteinzubeziehen. Bei einem dieser Termine stellte das Architekturteam 2018 drei Entwurfsvarianten vor: quadratisch, mehreckig und rund, erinnert sich Friedrich Dröge vom Architekturbüro Hascher Jehle, der gemeinsam mit seiner Kollegin Fleur Keller die Projektleitung innehatte. Sowohl Bürger als auch ein eigens erstelltes Klimagutachten sprachen sich für die Variante mit den runden Baukörperformen aus.
Zuvor war eine Klimamodellierung durchgeführt worden, mit der die Auswirkungen der unterschiedlichen Bauformen auf die Luftzirkulation untersucht wurde. Dabei zeigte sich, dass allein die durchlässige Anordnung der gerundeten Körper ideal für den Kaltluftstrom ist. Auch ergeben sich durch die nahezu freistehenden Gebäude eine gute Belichtung und offene Blickachsen zwischen dem Fideliostraße und dem Park. Die organischen Formen tragen außerdem zur Kühlung der Gebäude bei. „Hier hat die Qualität überzeugt und nicht das schnelle Bauen“, sagt Dröge, denn die quadratische Form wäre für die Stadt günstiger gewesen.
Anordnung der Baukörper
Die vier oval-förmigen, vier- und fünfgeschossigen Baukörper sind wie ein vierblättriges Kleeblatt zueinander angeordnet und bieten Platz für bis zu 1 500 Schülerinnen und Schüler und 200 Lehrkräfte. Drei Baukörper davon stehen auf einem verbindenden, eingeschossigen Sockel, der zentrale Funktionen wie Aula, Mensa und eine halb in den Boden eingelassene Dreifachsporthalle beherbergt. Diese Basis bildet das kommunikative Zentrum der Schule, es ist mit den umliegenden Freiflächen verzahnt. Die Anordnung der Baukörper ermöglicht kurze Wege und direkte Verbindungen zu allen Bereichen.
Die begrünte Freitreppe, die vom Schulhof auf dem Dach des Sockelgebäudes zu den Sportaußenanlagen führt, ist als Treff- und Begegnungsort für den Stadtteil konzipiert
Foto: Svenja Bockhop
Quartiersöffnung durch Freitreppe
Mit dem freien Zugang des Schulareals öffnet sich das Gymnasium zum Quartier. Besonders die begrünte Freitreppe, die vom Schulhof auf dem Dach des Sockelgebäudes zu den Sportaußenanlagen führt, ist als Treff- und Begegnungsort für den Stadtteil konzipiert. Mit ihrer Ausrichtung zum Park, dem Wechsel aus Sitz- und Treppenstufen sowie der Begrünung wird sie zur Tribüne und kann zudem als grünes Klassenzimmer genutzt werden.
Die Freitreppe verbindet das Sockeldach mit den Pausenhofflächen, die das Gebäude umgeben. Die Sportfelder sind kompakt an der Ostseite des Planungsgebietes angeordnet. In Form und Einfassung sind sie an die Gestaltsprache der gerundeten Formen der Gebäudekubatur angelehnt.
In der Aula schwebt das Kunst-Objekt „Amöbe“ der Stuttgarter Künstlerin Gabriela Oberkofler unter der Decke. Es entstand im Rahmen des Kunst-am-Bau-Programms QUIVID der Landeshauptstadt München
Foto: Svenja Bockhop
Das Münchner Lernhaus-Konzept
Mit dem Neubau hat das Architekturbüro das Münchner Lernhauskonzept umgesetzt, das traditionelle Schulstrukturen auflöst und flexible Lernlandschaften schafft. Neun eigenständige „Lernhäuser“ kombinieren Klassenräume mit offenen Gemeinschaftszonen und multifunktionalen Bereichen, die individuelles Arbeiten und kooperativen Unterricht ermöglichen. Die fließende Gebäudegeometrie hebt sich von einer strengen orthogonalen Ordnung ab und schafft eine dynamische Raumatmosphäre: Räume und Wege weiten und verengen sich und schaffen so ein Kontinuum. Anstelle zielgerichteter Bewegungsabläufe in geraden Fluren entstehen so Bewegungsräume mit Aufenthaltsqualität, die zum Kommunizieren anregen sollen. Diese Offenheit soll nicht nur Kreativität, sondern auch soziale und kommunikative Kompetenzen fördern, so die Intention der Architektinnen und Architekten. Dieser Ansatz spiegelt das didaktische Konzept des kooperativen Unterrichts wider.
In den Klassenzimmern und Verwaltungsräumen liegt mit Linoleum ein weiterer ökologischer Bodenbelag
Foto: Svenja Bockhop
Kooperative Lehrmethoden erfordern ein hohes Maß an Flexibilität in der Raumorganisation. Trotz der organisch geschwungenen Grundrisse sind die Fach- und Klassenräume nahezu rechteckig, so dass die Anordnung der Möblierung an die jeweilige Unterrichtsform angepasst werden kann. Grundmodul ist der rechteckige Einzelarbeitsplatz, der vielfältig im Raum positioniert werden kann.
Aus der räumlichen Verteilung der jahrgangsbezogenen Lernhäuser ergibt sich die strukturierte Gliederung der Stufen: Die Lernhäuser der Sekundarstufe I sind in den beiden südlichen Baukörpern und die der Sekundarstufe II in dem etwas kleineren, nord-östlichen Bereich angesiedelt. Die sternförmige Anordnung der Nutzungen um den zentralen Eingangs- und Aulabereich ermöglicht dabei die direkten Wege der Schülerinnen und Schüler zu ihrem jeweiligen Lernhaus und zu allen weiteren Bereichen.
Die Lernhäuser sind jeweils ringförmig um die Innenhöfe organisiert. Jede Einheit umfasst sechs Klassenräume, die durch weitere Räume ergänzt werden: einen Multifunktionsklassenraum, einen Inklusionsraum zur individuellen Förderung, einen Teamraum für Lehrkräfte sowie einen zusätzlichen Ausweichraum für kleinere Gruppen oder stilles Arbeiten. Alle Räume sind zum zentralen Mehrzweckbereich hin orientiert, der als Herzstück des Lernhauses fungiert. Dieser Bereich wird durch einen begrünten Innenhof belichtet.
Anstelle zielgerichteter Bewegungsabläufe in geraden Fluren entstanden Bewegungsräume mit Aufenthaltsqualität, die zum Kommunizieren anregen sollen
Foto: Svenja Bockhop
Innenräume mit Naturmaterialien
Natürliche Lüftungssysteme, Überströmöffnungen und eine mechanische Abluft sollen für ein gutes Raumklima sorgen. Auch die Innenräume sind mit Naturmaterialien ausgestaltet. Dem in Aula und Mensa verlegten Terrazzoboden wurden dunkelrote Gesteinselemente beigemischt als Reminiszenz auf die lokale Geschichte des mit Lehmbau und Ziegelbrennerei eng verbundenen Münchner Ostens. Das dunkle Holzparkett der Bühne und der geschwungenen Sitzstufen in der Aula setzt einen bewussten Farb-Kontrast. In den Klassenzimmern und Verwaltungsräumen liegt mit Linoleum ein weiterer ökologischer Bodenbelag.
Der verbindende, eingeschossige Sockel beherbergt neben Aula und Mensa auch eine halb in den Boden eingelassene Dreifachsporthalle
Foto: Svenja Bockhop
Für natürliche Verschattung sorgt im Erdgeschoss eine Fassadenbegrünung, während in den Obergeschossen alle Räume über einen außenliegenden Sonnenschutz verfügen. Die Klassenräume sind mit Öffnungsflügeln versehen, die zur Nachtauskühlung geöffnet werden können und mit horizontalen Holzlamellen geschützt sind.
Nachwachsende Baustoffe
Beim Bau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium waren Bauherrin und Planungsbüro die Verwendung regionaler Materialien wie FSC-zertifiziertes Holz sowie Fassadenbegrünungen wichtig. Dachflächen dienen als grüne Klassenzimmer oder Allwetterplatz und verbinden Lernen mit der umgebenden Natur. Auf dem Dach fanden auch die Bienenvölker der Schule eine neue Heimat. Um die Versiegelung des Klimaparks möglichst gering zu halten, werden die Dachflächen teilweise als Bewegungsräume genutzt.
Neben den üblichen auf dem Dach installierten Photovoltaik-Anlagen gibt es zwei Biodiversitätsdächer und einen Sportplatz, letzterer auf dem Dach der Turnhalle. Dieser ragt mit einer Ballfangnetz-Konstruktion nicht nur architektonisch heraus, sondern integriert gleichzeitig ebenso eine PV-Anlage auf der Oberseite eines Ringbandes, welches das Ballnetz trägt. Die Idee dahinter: „Wir wollten hier keinen Fremdkörper haben“, so Projektleiter Dröge. Wenn also schon da oben ein 2,5 m breites Bauteil sowohl als Dach als der Erzeugung von Strom dient, dann sollte das auch von unten zu sehen sein. Diese Transparenz passe gut zum Schulbau.
Die Schale der Bauten besteht aus Ortbeton, der nach Bedarf auf der Baustelle angerührt wurde. Nachwachsende Rohstoffe prägen hingegen die Gestaltung der Fassade. Die vertikalen Streben in der äußeren Fassadengestaltung vor den Balkonen bestehen aus Lärchenholz, die eigentliche thermische Haut ist mit einer Stülpschalung aus Fichtenholz verkleidet. Diese ist im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss in einem kräftigen Rotton gehalten und soll so die verschiedenen Schichten der Schule (mit durchlaufendem Sockel und aufsitzenden Lernhäusern) verdeutlichen. Ein durchlässiger Fassadenvorhang aus bepflanzten Rankstäben und -seilen umschließt das gesamte Sockelgeschoss und bewirkt so eine natürliche Kühlung.
Herausforderungen der Bauphase
Zu den Herausforderungen während der Bauphase gehörte, dass die Beschaffenheit des Baugrunds nicht so war, wie sich die Planerinnen und Planer vorgestellt hatten, erinnert sich Dröge. So mussten zunächst große Mengen an Ziegelresten entsorgt werden. Dann lief es jedoch besser: „Wir sind erstaunlich gut durch den Rohbau gekommen.“ Ob Rohbaufirma, Fassadenbauer oder Stahlbauer – alle Kerngewerke waren mit hochwertigen Firmen besetzt, so Dröge. Dabei hatten es die Baukörper in sich. Schließlich musste ein runder Rohbau mit eckigen Fassadenelemente zusammengebracht werden. „Da kommt man auch an Grenzen von Zulassungen“, schließlich sei eine Fassade meist gerade zugelassen, so Dröge. Hier musste das Planungsbüro sehr früh ins Detail gehen. Da es sich um ein BIM-Projekt handelte, habe man das Problem mit den Toleranzen gut in den Griff bekommen. Die einzelnen Fassadenelemente wurden im Werk vorgefertigt. Mittels einer eigens gebauten Sattelschiene wurden die Toleranzen beim Fassadenbau aufgefangen. Weitere Herausforderungen, die wohl jedes Bauprojekt in diesem Zeitraum betrafen, waren: Corona, Preissteigerungen und die Lieferengpässe durch den Ukraine-Krieg. „Wir haben über Monate nicht gewusst, ob wir nächste Woche noch Bewehrungsstahl haben“, so Dröge. Dennoch konnte das Projekt dank der gemeinsamen Anstrengungen im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt werden.
Fazit: Ort der Begegnung
Der Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums soll nicht nur ein Lernort sein, sondern auch ein Ort der Begegnung. Durch die offene Gestaltung des Geländes und die Integration von außerschulischen Nutzungen, wie Veranstaltungen in der Aula, wird die Schule zu einem integralen Bestandteil des Stadtteils Bogenhausen.
Die intensive Beteiligung der Öffentlichkeit während der Planungsphase hat die hierfür nötige Akzeptanz geschaffen und die Schule in der Nachbarschaft verankert. Das Gymnasium zeigt, wie Architektur, Bildung und Gemeinschaftsleben ineinandergreifen können. „Ich würde mir mehr so mutige Auftragsgeber wie die Münchner wünschen“, sagt Architekt Dröge.
HASCHER JEHLE Architektur
Friedrich Dröge
www.hascherjehle.de
Foto: Frank Wölffing
Projektdaten
Objekt: Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
Standort: Fideliostraße 145, 81927 München
Typologie: Schule
Bauherrin: Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport, Ltg. Maroua Nefzi, Projektleitung im Baureferat (Hochbau): Stefan Ballmeier, Stefanie Fuchs von Bimbach, Thomas von Greißing, Pinar Bicer
Architektur: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin, www.hascherjehle.de
VGV-Team Entwurf: M.Sc. Stefan Fahlbusch, M.Sc. Joanna Grezegorowska
Projektleitung: Friedrich Dröge, Fleur Keller
Mitarbeitende: M.Sc. Stefan Fahlbusch, Dipl. Ing. Anja Haferkorn M.Sc., Stefan Hemmer, Dipl.Ing. Claudia Lüth,
Bauleitung: Köhler Architekten + beratende Ingenieure GmbH, München, www.rak-architekten.de
VGV-Verfahren: 2017/ Zuschlag, Planungsbeginn: 2018
Bauzeit: 2021-2024
Brutto-Grundfläche: 27 531 m²
Nutzungsfläche (1-7): 14 500 m²
Brutto-Rauminhalt: 112 000 m³
Baukosten: 132,5 Mio. €
Fachplanung
Landschaftsarchitektur: ver.de Landschaftsarchitekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Freising, www.verde.land
Statik: Sailer Stepan und Partner GmbH, München, www.tragwerk.team
TGA: Ingenieurbüro für Versorgungstechnik Wolfgang Hirdina, Betzigau, www.hirdina.de
Bauphysik/Akustik: Kurz und Fischer Beratende Ingenieure, Feldkirchen-Westerham, www.kurz-fischer.de
Klimagutachten: GEO-NET Umweltconsulting GmbH, Hannover, www.geo-net.de
Schallgutachten: Obermeyer Planen + Beraten GmbH, www.opd.de
Brandschutz: hhp Berlin, Ingenieure für Brandschutz GmbH, München, www.hhpberlin.org
Energie
Primärenergiebedarf: 46,6 kWh/m²a gem. EnEV 2016
Endenergiebedarf: Wärme und Strom
1 03,1 kWh/m²a gem. EnEV 2016
Effizienzgebäudestandard 40 energetisch erreicht (eingereicht: KfW-Förderung EG55)
Energiekonzept:
U-Werte Gebäudehülle:
Außenwand = 0,2 W/m2K
Bodenplatte = 0,22 W/m2K (überprüf. mit BP)
Dach = 0,14 W/m2K
Fenster (Uw) = 1,00 W/m2K
Verglasung (Ug) = 0,60 W/m2K (3-fach Verglasung)
Ausführung mit Warm-Edge-Randverbund Ψ-Wert ≤ 0,045 W/mK
Haustechnik
Heizung über Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung, Trinkwassererwärmung über Fernwärme (indirekt beheizter Speicher, zentral mit Zirkulation)
Zu- und Abluft mit regenerativen Wärmeaustauschern, Rückwärmezahl >0,9, Feuchterückgewinnung
Alle RLT-Geräte mit Wärmerückgewinnung und > 90 % Feuchterückgewinnung, Nachtauskühlung über Fensterlüftung, PV-Anlagen auf Dächern, Nachweis der Dichtigkeit der Gebäudehülle über Blower-Door-Test
Ausführende Firmen
Rohbau: Glass GmbH Bauunternehmung, München, www.glass-bau.de
Fassade: elementierte Holz-Alu-Pfosten-Riegel-Fassade /Stülpschalungen von Schindler Fenster und Fassaden GmbH, www.schindler-roding.de
Fluchtbalkone und Ballfangzaun: Stögmüller Stahl- und Metallbau GmbH, www.stoegmueller-stahlbau.com
Dach: Rudolf Schweiger Abdichtung und Isolierbau-GmbH & Co. KG, Gräfeling,
www.schweiger-flachdach.de
Systemtrennwände: Baierl + Demmlhuber,
www.demmelhuber.de
Boden: Terrazzo von Hubert Pupeter GmbH, Aichach, www.pupeter-der-boden.de
Hersteller
Fassade: Keimfarben GmbH, www.keim.com
Ballfangzaun: Jakob AG, www.jakob.com
Systemtrennwände: Strähle Raumsysteme,
www.straehle-raumsysteme.com
Beleuchtung (gebogene Lichtkanäle): Loblicht GmbH, www.loblicht.de
Boden: Gerflor, www.gerflor.de
Münchner Lernhauskonzept
Das Münchner Lernhauskonzept möchte die architektonisch, pädagogisch und organisatorisch notwendigen Voraussetzungen für die Umsetzung von rhythmisiertem Ganztag und Inklusion schaffen. Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen lernen in „Clustern“, die – je nach Schulart – aus mehreren Klassenzimmern, Räumen für die Ganztagsbetreuung oder Differenzierung und einem Zimmer für Lehrkräfte und pädagogisches Personal bestehen. Diese Räume gruppieren sich um einen „Marktplatz“, der das Zentrum der jeweiligen Einheit bildet.
Weitere Informationen: www.schulentwicklung-net.de